Tipps
| Website: | Tradingformel.com |
| Kurs: | Tradingformel.com |
| Buch: | Tipps |
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| Datum: | Sonntag, 1. März 2026, 15:53 |
Test
Selektion von Aktien I (Grundlagen)
Traditionell werden die Selektionsverfahren für das längerfristige Handeln mit Aktien in die Bottom-Up-Methode und die Top-Down-Methode eingeteilt. Das eine Verfahren geht also von der Analyse der Einzelwerte aus, das andere selektiert erst einen nationalen Aktienmarkt. In der heutigen Zeit hängen aber die größeren Aktienmärkte so stark zusammen, daß eine dritte Variante sinnvoll erscheint, nämlich das Branchen-Picking, zumal bei den Global Players von heute die Branchenkonjunktur wichtiger ist als die nationalen Heimatbörsen. Nur noch bestimmte Branchen (z. B. Strom, Wasser und Teile der Bauwirtschaft) hängen in erster Linie von den nationalen Bedingungen ab. Man kann das Branchen-Picking auch als Variante des Top-Down-Verfahrens ansehen, wobei die Branche eben die Rolle der Heimatbörse übernimmt. Was die Rolle der nationalen Börsen angeht, muß man allerdings differenzieren. In den USA spielt der Börsenplatz eine geringere Rolle, da die Einzelwerte und die Branchen stark auseinanderdriften und nur gering korrelieren. Dagegen setzt sich in Deutschland manchmal die nationale Situation durch gegenüber der Branchensituation und der von Einzelwerten, weil die Ausländer die kleineren Börsen, wie Deutschland, als Einheit sehen und gemeinsam kaufen oder verkaufen. Die Methoden, die zur Aktienselektion verwendet werden, sind sehr vielfältig. Ein interessantes System z. B. versucht, die erwarteten Gewinnüberraschungen zur Selektion zu verwenden. Sie finden es HIER. Selektions-Motive Man kann Aktien kaufen, nur weil der Markt als ganzer unterbewertet ist. In einem solchen Fall ist die Frage der Aktienselektion relativ unproblematisch. Die Benutzung der Relativen Stärke bei Branchen und bei den Aktien innerhalb der Branchen reicht aus. Dies sind z. B. Situationen, wo nach politischen Krisen und scharfen Einbrüchen die Märkte wieder nach oben schießen oder nach wirtschaftlichen Krisen und Umbrüchen, wie sie für die Emerging Markets typisch sind. Hier kann man häufig gut gehende Aktiengesellschaften zu unglaublich niedrigen Kursen kaufen, weil die Investoren vor politischen Krisen oder Devisenbewirtschaftung zurückschrecken. Liegen solche Markterholungsmotive nicht vor, handelt es sich also um einen normalen Markt, reicht es in der Regel nicht aus, allein formale Selektionskriterien anzuwenden. Man sollte auch noch ein Motiv finden, diese sind vielfältig, Beispiele: Gewinnüberraschungen bzw. Erholung nach negativer Gewinnüberraschung Neue Technologien oder neues Management Diskrepanz zwischen Bekanntheitsgrad und Wachstum Besonders handelt es sich hier um Firmen, die im Freiverkehr gehandelt werden und denen es daher nicht möglich ist, ihr großes Wachstum zur Ausgabe neuer Aktien zu nutzen. Da solche Aktien von keinem Broker empfohlen werden, muß man systematisch nach ihnen suchen, vor allem auch mit Hilfe der technischen Analyse. Turnaround-Werte Übernahmen Technische Motive Die technische Analyse kann auf vielfältige Weise sowohl für längerfristige Investitionen als vor allem kurzfristiges Traden benutzt werden. Sie finden hierzu eine Reihe von Vorschlägen, Varianten und Systemen. Investieren mit Aktien Relative Stärke Gann-Regeln Aktien-Kategorien Aktienselektion Aktienselektion 2 Aktienselektion 3 Aktienselektion 4 Aktien-Typologie Analysten Anleger-Psychologie Bilanzkennzahlen Branchen Warren Buffett Emerging Markets Fundamental 1 Fundamental 2 Gewinnmitnahmen Hightech-Aktien Insideraktionen Kontraindikatoren Management Marktanalyse Shareholder Übernahmen Turnaround Auf heimischem Terrain kämpfen Der Investor sollte seine Spezialkenntnisse einbringen. Diese hat über Beruf, Hobbies, aber auch als Konsument. Gerade ein aufmerksamer Konsument erkennt neue Moden und neue aufstrebende Firmen früher als die Profis, denn diese kaufen nicht bei Aldi oder WalMart. Es gibt einen bekannten Fond-Manager, der eine Kaufhausaktie in den USA nach den Handelsgewohnheiten seiner 23jährigen Sekretärin seit Jahren erfolgreich tradet:Er listet auf, wieviel sie in dem jeweiligen Monat gekauft hat. Hat sie mindestens dreimal etwas gekauft, kauft er die Aktie, hat sie weniger als dreimal gekauft, shortet er sie. Er erzielt damit eine wesentlich bessere Trefferquote als sämtliche Wall Street-Analysten und jeder würde auf die Dauer Millionär werden, wenn er sein Geld in jene Aktien investiert, deren Produkte er seinen Kindern kaufen muß. Man denke an die Computerspiele für Kinder, die jeweiligen Moden im PC-Bereich, usw. Die Schwächen der Fonds angreifen Billige und unbeachtete Aktien Der wichtigste Grund, warum die Fonds bestimmte Aktien nicht beobachten, liegt an deren Kleinheit. Ab 5% Investmentsumme muss man sich ja bei der SEC als Besitzer melden und in dem Augenblick, wo ein Fond mehr als 10% hält, schreiten meist die Aufsichtsbehörden ein. Denkt man daran, dass z. B. zur Zeit der Magellan - Fond 50 Milliarden Dollar verwaltet, dann ist es klar, dass er sich mit Aktien, die ca. 20 Millionen Marktkapitalisierung haben, nicht abgeben kann. Es sei denn für das Privatdepot der Spitzenmanager. Ausserdem sind in den Geschäftsbedingungen meist Mindestgrössen angeben, meist von einer oder zwei Milliarden, d. h. sie dürfen gar nicht in Aktien investieren, die weniger Marktkapital besitzen. Als Faustregel kann man sagen, dass bei Unternehmen von einer Marktkapitalisierung von weniger als 200 Millionen praktisch keine Institutionellen mehr vertreten sind. Überdies wäre ja bei kleinen Firmen das Traden dieser Aktien ziemlich schwierig, für eine grosse Firma eben wegen der kleinen Tagesumsätze. Natürlich kann es eine Zeit lang dauern, bis die Wall Street eine kleine Firma entdeckt, man muss also Geduld aufbringen. Es gibt aber auch grosse Firmen, die unbeachtet bleiben. Ein Beispiel ist der Discounter BCF, der 1996 fast zwei Milliarden Umsatz machte und immerhin 50 Millionen Aktien im Umlauf hat, trotzdem gab es keinen wichtigen Analysten, der Burlington verfolgt. Immer wenn keine Analysten Eilnotizen verteilen, dann vergessen die Institutionellen einfach, dass solche Firmen existieren. Als sich in nur sechs Monaten der Umsatz verdoppelte, zog die Aktie immer noch nicht an. Die Gründe lagen darin, dass Burlington weder ein aktives Investormanagement macht, noch einen grossen Trading - Umsatz pro Tag hat, weil die meisten Aktien im festen Besitz sind. Ausserdem hatte es in den letzten zwei Jahren Gewinnenttäuschungen gegeben und Investoren sind sehr nachtragend. Aber am wichtigsten war die Tatsache, dass die Firma so gut war: sie konnte das Wachstum aus ihrem hervorragenden Cash Flow finanzieren, daher benötigte sie keine Neuausgaben von Aktien und die Brokerfirmen haben kein Interesse Firmen zu beobachten, die kein Investmentbanking betreiben. Das Burlington ein sehr guter Kauf war, hätte man vor allem auch feststellen können, weil 56% des Aktienbesitzes in Händen von Insidern und des Managements war. Unter solchen Voraussetzungen bemüht sich die Firma natürlich, den Shareholder Value hochzuhalten. Man darf also die Frustration der Analysten, die keine Kontakte zu einem Unternehmen herstellen können, nicht mit der Qualität des Unternehmens verwechseln. Ein dritter Grund, warum Aktien von Profis nicht beachtet werden, ist der, dass sie in kein Branchenschema passen. Das ist natürlich am ausgeprägtesten bei Konglomeraten der Fall, obwohl jahrelang fünf Konglomerate zum Dow Jones gehörten, wagten sich kaum Analysten auf diese Firmen, da sie sich in diese Branchen hätten einarbeiten müssen. Zur Zeit lösen sich diese Konglomerate mehr oder minder auf und stossen bestimmte Geschäftszweige ab. Immerhin gibt es noch genügend Aktien, die in kein Schema passen, und wo daher die Profis keinen Informationsvorsprung haben, z. B. besitzt Harman International eine Reihe von erfolgreichen Markennamen bei Lautsprechern und Soundsystemen, er ist jedoch weitgehend unbekannt, weil es sonst in den USA keinen Hersteller der gleichen Branche gibt, der als Aktiengesellschaft geführt wird, da die Analysten immer auf Branchen spezialisiert sind. Dies hängt mit ihren Karrierewünschen zusammen, die Rangordnung und damit die Verdienstmöglichkeiten der Analysten werden immer innerhalb einer Branche gewichtet. Viele Firmen sind nicht ausgesprochene Konglomerate, aber in mehr als einer Branche tätig, z. B. HSN, das teilweise ein Handelsunternehmen, teilweise ein Radiosender ist. Ein grosser nicht beachteter Wachstumswert ist Valmont, abgesehen davon, dass er Strassenlampen herstellt und hier zu den Weltmarktführern gehört, ist er in zwei wichtigen Wachstumsmärkten tätig, der Wasserversorgung und bei Sendemasten für drahtlose Kommunikation. Seiten, wie z. B. Zacks. com bieten die Möglichkeit, nach verschiedenen Aktienkategorien zu suchen, z. B. nach Aktien, die von vielen Analysten beobachtet werden und solchen, die von wenigen oder keinen beachtet werden. Natürlich kommen dann nur solche in Betracht, wo man einen Heimvorteil hat. Trading - Zwang Die Profis stehen unter dem Zwang zu traden, den ein Privatanleger nicht mitmachen sollte. Der Zwang speist sich aus zwei Gründen:Zunächst einmal ist es rein psychologisch sehr schwer, jeden Tag mit dem Direktor eines Milliardenunternehmens zu Mittag zu essen und anschliessend nicht deren Aktien zu kaufen. Der andere Grund liegt in der Performance, die das berufliche Schicksal der Portfolio - Manager bestimmt. Die Performance wird vierteljährlich gemessen und je näher der Termin rückt, desto verzweifelter suchen die Leute nach Möglichkeiten, das Ganze zu verbessern. In seiner Zeit als Analyst erhielt er in den Wochen davor immer verzweifelte Anrufe von Portfolio - Managern, die ihn aufforderten, irgendeine Aktie für sie zu finden, die die Performance verbessert. Die Langsamkeit der Profis Ein Großanleger kann in einer Aktie nicht von heute auf morgen die Richtung wechseln. Dies würde der Markt nicht vertragen. Warren Buffett besitzt z. Z. 200 Millionen Aktien von Coca Cola. Wenn er versuchen würde, sie in einigen Tagen zu verkaufen, wäre Coca Cola praktisch nichts mehr wert. Ein typisches Beispiel ist der 1, 3 Milliarden Verlust am einem Tag bei Wells Fargo, der auf einem Versehen beruhte. Der Kurs sank an einem Tag um 7, 50$, weil der Markt eine Meldung fehlinterpretierte, dahingehend, dass Buffett seinen Anteil reduziert. Er hatte von der SEC die Genehmigung zur teilweisen Vertraulichkeit erhalten, sie berechtigt dazu, Beteiligungen bis zu 15 Monate vor der Öffentlichkeit geheimzuhalten. Da Wells Fargo auf der Liste nicht erwähnt wurde, kam es zu der unbegründeten Panik. Ein weiterer Grund liegt in der Psychologie der Analysten und Portfolio - Manager. Die Analysten können es sich nicht erlauben, grosse Kunden zu verlieren. Dies würden sie aber zwangsläufig, wenn sie ehrlich sind, und eine vor kurzem gegebene Kaufempfehlung in eine Verkaufsempfehlung umwandeln, wenn sich die Situation verschlechtert. Wenn er also bei einer Aktie bei 31$ eine Kaufempfehlung gegeben hat, wird er keine Verkaufsempfehlung geben, wenn sie bei 28$ steht, stattdessen wird er vorsichtig das Ganze vorbereiten, in dem zuerst die Gewinnschätzung herabgesetzt wird, etwas später wird dann von Kaufen auf Halten heruntergesetzt, usw. Aus diesen Faktoren resultiert die relative Langsamkeit des Geldes im Aktienmarkt. Hiervon kann der Privatinvestor so profitieren, als sich diese Aktionen im Chart deutlich abzeichnen, nach einem Tiefpunkt bei einer Aktie wird sich erst eine Basis bilden mit beachtlichem Umsatz bis die Kurse wieder richtig steigen. Noch klarer ist die Situation bei einem Top, nachdem das Top gemacht ist, steigen die Kurse nicht mehr höher, aber die Aktie versucht den Kurs zu halten auf höherem Volumen. Der Zwang zur Performance Er wurde zuvor schon beschrieben und auch die Panik, in die die Geldmanager verfallen, wenn der Vierteljahrestermin heranrückt. Sie benutzen dann zwei Strategien, nämlich einmal das Hochtreiben der Aktien, die sie in ihrem Portfolio besitzen und andererseits das Abstossen von Aktien, die ein schlechtes Image haben, es kommt nämlich häufiger vor, dass sich Anleger von einem Fond abschrecken lassen, wenn sie hier eine Aktie finden, die zum Flop des Jahres gehört, als wenn dieser Fond einfach eine schlechte Performance hat. Am wichtigsten ist das Ganze natürlich am Ende des Kalenderjahres. Wenngleich die Quartalsenden natürlich relativ wenig Trading - Chancen geben, so kann man doch als Privater das Verhalten ausnutzen. Der Sentiment Das Agieren gegen den Konsensus funktioniert mechanisch, denn wenn alle optimistisch sind, dann gibt es eben kein Geld mehr, weiter Aktien zu kaufen, es sei denn von Südamerika oder Arabien dringen neue Käuferschichten vor. Man benutzt den Indikator, der täglich im Investors Business Daily aufgeführt wird. Was für den Gesamtmarkt gilt, gilt in analoger Weise auch für Branchen und Einzelhandel. Man kann natürlich die guten Bewertungen der Analysten (Noten 1 und 1, 1) nicht blind zum Leerverkaufen nutzen. Man sollte es aber dann tun, wenn hinzukommt, dass die Aktie im Chart eine Topbildung vollzieht. Auch bei Einzelaktien ist der Consensus der Analysten in der Mehrzahl der Fälle falsch. Analoges gilt für Talfahrten, nur muss man hier oft sehr lange warten, denn Investoren haben ein gutes Gedächtnis und daher erholen sich die Aktien meist nicht schnell. Die besten Chancen bieten aber immer die Topbildungen, wenn sie begleitet werden von extrem optimistischen Ratings. Natürlich sind auch starke Charts bei extrem pessimistischen Ratings günstig. Die Rolle der Marktgruppen bei der Aktienselektion Man muß wissen, wer die Aktien kauft, die man handeln will. Am besten ist natürlich, wenn die Aktien akkumuliert werden von den Institutionellen oder den Fonds. Im wesentlichen wird der Markt von drei Gruppen bestimmt. Institutionelle und Fonds Ihre Tätigkeit erkennt man an den großen Blockumsätzen. Auch läuft hier alles langsamer ab als etwa bei Aktien, die von Daytradern gehandelt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht im Sehen von CNN, man erfährt hier, wo das Interesse der Money Manager und Analysten liegt. Diese Kenntnis kann man dann so ausnutzen, daß man auf Sympathie-bewegungen handelt: Man handelt in den Branchen, die gerade von den Institutionellen aufgekauft werden und zwar hier die billigeren Aktien. Hier setzen die Bewegungen später ein und sind absolut zwar kleiner in Dollars ausgedrückt, aber häufig noch größer in Prozenten als bei den populären Aktien. Daytrader Das Ausnutzen der Daytrader-Aktionen ist schwierig, man erfährt ihre Aktionen aus den Chats im Internet, da aber hier täglich hunderte von Aktien empfohlen werden, weil alle möglichen Leute die Kurse manipulieren wollen, muß man wie folgt vorgehen: Man sucht aus verschiedenen Chats jene Aktien heraus, die in den mehreren Chats empfohlen werden, also heiß sind. Hiervon tradet man nur jene, die billiger als zehn Dollar sind, denn die Daytrader konzentrieren sich auf billige Aktien, da sie eine kleine Geldbörse haben. Wird eine solche Aktie von mehreren Chats empfohlen, kann sie sich an einem Tag verdoppeln. Online-Investoren Dies sind mittelfristige Investoren, die ihr Portfolio selbst verwalten. Sie konzentrieren sich auf "moderne Branchen", also Internet, Brennstoffzellen, Bio-und Nanotechnologie oder auch Aktien mit China-Phantasie. Die Ausnutzung ist hier relativ schwierig, vor allem deshalb, weil Aktien, die hier populär werden, sehr schnell sehr stark steigen, so daß sie für Daytrader bald nicht mehr sinnvoll sind zu handeln. Die einzige Art, die Online-Trader auszunutzen, besteht darin, zu prüfen, wann sich ihre Interessen decken mit denen der Institutionellen. Dann können nämlich an einem Tag drastische Bewegungen entstehen. Diese führen dann auch zu relativ großen Sympathiebewegungen, die man leicht ausnutzen kann. Aktienselektion mit dem Momentum Jake Bernstein empfiehlt, eine Aktie zu kaufen, wenn das Momentum nach dem Auftreten einer Divergenz den höchsten Punkt herausnimmt, den es während einer bullishen Divergenz gebildet hat und eine Aktie zu verkaufen, wenn das Momentum den tiefsten Punkt nach unten durchstößt, den es während einer bearishen Divergenz gebildet hat, vgl. HIER. Als Trading-System ist dieser Markteintritt nicht besonders günstig, da es meist noch zu einem Rückschlag der Kurse kommt, es sei denn, es sei noch ein sehr starker Trend vorhanden. Man sollte in jedem Fall daher die Bestätigung durch einen modernen Indikator zusätzlich suchen. Ist eine solche Bestätigung vorhanden, eignet sich dieses System zur Aktienselektion. Man wird jeden Tag eine Reihe von günstigen Kandidaten finden und auch auf diese Weise die Trendrichtung festlegen können. Besonders günstig ist dies auch für das Traden mit Aktienoptionen und Aktienfutures. Aktienselektionsverfahren nach Chaikin Man nimmt den Prozentsatz der Tage der letzten sechs Monate an denen der Money-Flow-Oszillator positiv war. Hohe Werte werden nur von populären Aktien erreicht. Chaikin ist der Meinung, daß so dieselben Aktien selektiert werden, wie nach dem üblichen Verfahren über die Relative Stärke und das Gewinnmomentum. Da Aktien, die ein starkes Gewinnwachstum aufweisen, Trends von vielen Monaten haben, kann man auch noch investieren, wenn dieser Indikator noch ziemlich hoch ist. Liegt der Indikator unter 50%, sind die betreffenden Aktien gute Kandidaten für das Leerverkaufen. Wenn eine Aktie so als stark selektiert wurde, kauft man sie, wenn die Oszillatoren im unteren Bereich sind. Chaikin selbst empfiehlt den CCI, er benutzt den 13-Tage-CCI und wartet bis er -100 erreicht hat.